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Pescara ist die Hauptstadt und das kulturelle Zentrum der gleichnamigen Provinz Pescara. Die 20 km langen weißen Sandstrände machten es zu einem der beliebtesten Badeorte der gesamten Adriaküste. Neben den Stränden lockt ein Bummel durch den großen Jachthafen.

Die Stadt wird durch den Fluss Pescara in zwei Teile geteilt, wobei der nördliche Teil relativ neu ist und sich besonders zum Bummeln und Einkaufen eignet. Hier findet man außerdem das Meeresmuseum (Museo del Mare) am Porto Canale. Der südliche Teil - die Altstadt - wurde auf den Überresten einer Festung aus dem 18. Jahrhundert errichtet und beschränkt sich auf wenige Straßenzüge zwischen der Via delle Caserne und des Duomo San Cetteo.
Berühmtester Sohn der Stadt ist der Schriftsteller Gabriele d'Annunzio (1863 - 1938), dessen Geburtshaus man besichtigen kann. Er war eine der schillerndsten Persönlichkeiten der italienischen Literatur, der nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Flieger, Politiker und Freischärler Berühmtheit erlangte.
Durch den Flughafen und zwei Bahnhöfe ist Pescara ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Abruzzen und auch für Urlauber aus Mitteleuropa einfach zu erreichen. Die Autobahn führt nicht nur entlang der Küste, sondern auch über den Apennin nach Rom.
Auch heute noch gibt es zahlreiche Fischer in Pescara, und es lohnt sich im August, wenn Fischfangverbot ist, mit den Fischern eine Bootstour zu machen. Außerdem findet am ersten oder zweiten Wochenende im August das Fischerfest im Hafen und vor der Küste statt. Einen Besuch wert ist auch das internationale Jazz-Festival im Juli.