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Das Aostatal - nicht nur eine Region zur Durchreise!

Karte der Region Aostatal in Italien

Eindrucksvolle Landschaften und mittelalterliche Burgen laden dazu ein im Aostatal Station zu machen. Stille Seitentäler und die höchsten Berge der Alpen (der schon zu Frankreich zählende Montblanc, mit 4.807 Meter höchster Gipfel Europas) sowie der Parco Nacionale del Gran Paradiso bieten zahlreiche Naturschönheiten.

Parco Nazionale del Gran Paradiso (Fototeca ENIT)

In den Tälern Valtournenche, Valsavaranche, Val Ferret, dem Cogne-Tal und auch dem Großen St.-Bernhard-Tal findet man unberührte Landschaften, beeindruckende Gipfel, wunderschöne Gletscher, reißende Bergbäche, Wald, Wiesen und Almen. Ursprünglich sind auch die Bergdörfer geblieben, deren alpenländischer Baustil aus Naturstein, Holz und mit Granit gedeckten Dächern zu jeder Jahreszeit einen besonderen Reiz hat.

Der Nationalpark Gran Paradiso lädt mit seinem ausgebauten, abwechslungsreichen Wegenetz vor einer atemberaubenden Bergkulisse zum Wandern ein. Er wurde 1922 zum Schutz der Wildbestände des Hauses Savoyen gegründet und besitzt als Symbol den Steinbock.

Parco Nazionale del Gran Paradiso (Fototeca ENIT)

Rund 4.000 Steinböcke zeugen vom Erfolg des langjährigen Naturschutzes in der Gegend, desgleichen auch die 10 Steinadlerpärchen. Mit etwas Glück trifft man auch auf Murmeltiere, Gämsen, Bären und Luchse. Allerdings sollten Sie immer Ihr Vesper mitbringen, da es wenige Almen und keine Schutzhüttentradition wie in Südtirol gibt.

Wintersportler finden im Aostatal schneesichere und abwechslungsreiche Skigebiete, teilweise ist sogar Sommerski möglich, z.B. an den Gletscherhängen des Montblanc. Die fünf großen Ski-Alpin-Zentren sind (neben vielen kleineren) Courmayeur und La Thuile am Mont Blanc, Cervinia am Fuße des Matterhorns, Monte Rosa und Pila. Knapp 880 km Abfahrtspisten und 300 km Langlaufloipen bieten sowohl für den anspruchsvollen Skiläufer als auch für wenig erfahrene Anfänger pures Skivergnügen.

Die Festung Bard (Fototeca ENIT)

Kulturell Interessierte kommen auch auf ihre Kosten: im Aostatal gibt es über 130 Burgen und Schlösser aus dem Mittelalter und der Renaissance, steinerne Zeugen einer glorreichen Vergangenheit, als dieses Tal wichtiger Knotenpunkt für den Handel mit Frankreich und der Schweiz war. Zahlreiche römische Baudenkmäler (Augustusbogen, Porta Pretoria, ein Theater und die Arena in Aosta) zeugen davon, dass schon die Römer die strategische Position Aostas an einem der wichtigsten Alpenübergänge (Großer St. Bernhard-Pass) genutzt haben. Wirklich sehenswerte mittelalterliche Bauwerke sind die Festung Bard am Eingang des Aostatals, das Kastell Fénis und das Schloss Issogne, das reich mit Fresken geschmückt ist.

Die Nähe zu Frankreich zeigt sich auch bei den Gaumenfreuden in einer abwechslungsreichen Küche mit regionalen Produkten (Kastanien, Wild und Käse) und französischen und Schweizer Einflüssen. Es finden sich herzhafte Schinkenspezialitäten, kräftige Bergkäsesorten (Fontina, Tome), schmackhafte, reichhaltige Suppen und eine Vielzahl bemerkenswerter Weine. 22 Rebsorten werden im Aostatal angebaut, darunter bekannte wie Pinot Noir, Chardonnay, Grauburgunder und Müller-Thurgau und einheimische Weine wie Petite Arvine, Neyret, Blanc de Morgex und Fumin.

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