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EMILIA-ROMAGNA - El Dorado für Schlemmer und Paradies für Wassersportler

Die Emilia-Romagna, gelungene Symbiose zweier unterschiedlicher Landschaften. Im Landesinneren die Emilia, zum Meer hin gelegen die Romagna.

Die meisten Besucher fahren in die Romagna, an die Gestade der Adria. Hier befindet sich eine gerade Küstenlinie, die im Norden an die Strände des Veneto anschließt. Die Strände sind sandig, breit und sehr flach abfallend, so dass sich die Romagna für Familien mit Kindern als reinstes Badeparadies darstellt.

Ravenna, Dom (Fototeca ENIT)

Im Westen schließen sich dann die weitläufigen und fruchtbaren Ebenen der Emilia an, die im Norden vom Po und im Süden der Region vom Appeninn begrenzt werden. Städte mit klangvollen Namen, wie Bologna, Parma, Ravenna, Ferrara und Modena beherrschen diese Ebenen. Die Fruchbarkeit der Böden gepaart mit dem Geschmackssinn der Bewohner haben hier eine Lebensmittelkultur hervorgebracht, die ihresgleichen sucht. Schinken und Käse aus Parma (parmigiano), Aceto Balsamico di Modena (Balsamessig aus Modena), das ragut - die berühmte Bologneser Sauce, die nur mit Bleichsellerie ihr unverwechselbares Aroma entfalten kann, sind Produkte, die weit über die Grenzen der Region und des Landes Berühmtheit erlangt haben.

Bologna, Complesso di Santo Stefano (Fototeca ENIT)

Gleichzeitig sind es Orte voller Geschichte und voller Geschichten, von der Antike bis in die Neuzeit. Kleine Stadtrepubliken, deren Kampf um die Unabhängigkeit vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation Eingang nicht nur in die Schulbücher sondern auch in die Belletristik gefunden hat. Städte wie Bologna, die - neben Paris mit seiner Sorbonne - die älteste Universität der westlichen Welt beherbergt, die schon im 11. Jahrhundert gegründet worden ist. Und immer ist Bologna eine Stadt der Wissenschaft, der Demokratie und des Fortschritts gewesen: So gehörte Bologna zu den Orten, an denen der Widerstand - die resistenza - gegen den italienischen Faschismus am deutlichsten ausgeprägt war.

Eine junge, lebendige Stadt, eine Studentenstadt ist Bologna - die Hauptstadt der Emilia-Romagna - heute, und: eine Stadt der Gourmets und Genießer. Unüberschaubar ist die Zahl der Anbieter erlesenster Lebensmittel in fester und flüssiger Form.

Das Klima in der Emilia-Romagna ist mediterran mild, aber die kühlen Wintermonate sind nur demjenigen zu empfehlen, der alleine der nicht geringen Kunstschätze wegen reist. Der Aufenthalt im Freien kann in den Monaten Dezember, Januar und Februar doch recht unangenehm werden.

Kunst und Kultur - Urlaub in der Emilia-Romagna

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