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Das Historische Zentrum befindet sich zwischen dem Vatikan und den antiken Stätten, teilweise umschlossen von einer Schleife des Tiber. Mitten hindurch durch dieses Renaissanceviertel führt der Corso Vittorio Emanuele, der im 19. Jh. geschaffen wurde, um die Piazza del Gesù mit dem Vatikan zu verbinden. Zahlreiche prächtige Palazzi und Kirchen der Renaissance sind hier zu bewundern.

Eines der beliebtesten Zentren ist die Piazza Navona, deren Begrenzungen dem darunter liegenden römischen Stadion des Domitian folgen (1. Jh.). Nicht versäumen sollte man einen Besuch des Pantheon an der Piazza della Rotonda. Es ist das besterhaltene Bauwerk der Antike. Der Bau entstand bereits 27 v.Chr., erhielt aber sein heutiges Aussehen in der Regierungszeit Hadrians (120 - 125 n.Chr.). Die gewaltige Kuppel mit ihren über 40 m Durchmesser gilt als Meisterleistung antiker Baukunst. Steht man in diesem beeindruckenden Bauwerk, spürt man die ausgeprägte Harmonie des Innenraums, die darauf zurück zu führen ist, dass Höhe und Durchmesser der Kuppel gleich sind. 1878 wurde das Pantheon zur Grabstätte der Könige Italiens bestimmt, in der rechten Hauptnische ist der erste italienische König Vittorio Emanuele II. bestattet, gegenüber König Umberto I. Auch der 1520 verstorbene große Renaissance-Künstler Raffael hat hier seine letzte Ruhestätte gefunden.

Der Campo dei Fiori bietet einen der schönsten Märkte der Stadt und ein Stück des typischen Roms. Jeden Tag kann man hier vormittags durch die Stände schlendern, an denen von Obst und Gemüse, frischen Kräutern bis zu Fisch und Fleisch alles angeboten wird.
Eine kleine Pause bietet sich an auf der Piazza del Popolo, an der Stelle des ehemaligen nördlichen Eingangstores des antiken Roms, bevor man sich in den Park der Villa Borghese begibt, in dem zahlreiche Museen der Entdeckung harren. Von den Terrassen aus der Straßencafes lässt sich das Treiben auf dem autofreien Platz und die klassizistische Architektur genießen.
Die Villa Borghese mit ihrem umgebenden Park ist heute der größte öffentliche Park der Stadt. Einst war die Villa der Landsitz der Familie Borghese, der Papst Paul V. und mehrere Kardinäle entstammten. Heute kann man in der weitläufigen Anlage herrliche Spaziergänge zwischen Steineichen, Kastanien und Pinien unternehmen, es bieten sich immer wieder eindrucksvolle Einblicke auf kleine Seen, Brunnen, Denkmäler und Pavillons. Innerhalb des Parks befinden sich das Museo Nazionale Etrusco di Villa Giulia, die Galleria Nazionale d'Arte Moderna und das Museo e Galleria Borghese.