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PIEMONT - Land für Kunstliebhaber und Feinschmecker

Die bekannteste Region des Piemont ist wahrscheinlich die Gegend um den Lago Maggiore, die mit einer üppigen mediterranen Landschaft vor atemberaubender Gebirgskulisse aufwartet. Auch die Region Langhe im Südosten ist bekannt durch den weltberühmten Barolo-Wein, der hier angebaut wird. Doch das Piemont bietet von den Alpentälern im Norden über die weitläufige Po-Ebene mit den Reisanbaugebieten um Vercelli bis hin zum lieblichen Hügelland der Langhe und des Monferrato, das in den ligurischen Apennin übergeht, eine Vielzahl faszinierender Landschaftseindrücke.

 

Belgirate, Lago Maggiore (Distretto Turistico dei Laghi-Stresa)

In den Alpentälern, dem Sasa-, Pellice- und Chisonetal, teilweise beginnend am Monte Rosa-Massiv, kommen Wintersportfreunde ebenso auf ihre Kosten wie Wanderer, Kletterer und Mountainbiker. Ein abwechslungsreiches und gut ausgebautes Pistennetz (mit 2.000 km Pisten) macht das Piemont zum El Dorado für Wintersportler, was auch ein Grund war, Turin (mit den Skigebieten Sestriere, San Sicario, Oulx, Sauze d’Oulx und Bardonecchia) zum Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2006 zu machen. Zahlreiche Schlösser und Festungen zeugen hier von der wichtigen strategischen Position des Gebietes in der Vergangenheit.

Die Reisfelder um Vercelli und Novara in der Po-Ebene, das größte Reisanbaugebiet Europas, bieten ein wahres Mosaik aus Flächen und Farben. Je nach Jahreszeit herrschen Grün- und Gelbtöne vor, während sich nach Flutung der Felder das gesamte Tal in einen silbernen Spiegel verwandelt.

 

Langhe Roero (Ente Turismo Alba Bra Langhe Roero)

Und schließlich die zahlreichen Hügellandschaften, zum einen das  „Schlemmergebiet“ der Langhe, das einige der exklusivsten Weine der Welt produziert und die köstlichen weißen Trüffel aus Alba, das Roero und Monferrato mit Obstwiesen, Weinbergen, Gemüsegärten und dem malerischen Städtchen Monferrato, das immer einen Besuch lohnt.

Gelegen inmitten der europäischen Großmächte, hat das Piemont eine lange kulturhistorische Tradition, welche eine unermessliche Vielfalt am Kunstschätzen, Burgen, Schlössern und Wallfahrsorten hervor gebracht hat. Das elegante Turin war Sitz der Savoyer und erste Hauptstadt des vereinigten Italiens und hat heute noch eine weltstädtische Atmosphäre, in der Kunst, Kultur und Architektur groß geschrieben werden. Die barocken Residenzen der Savoyer gehören zum Weltkulturerbe, die 18 km langen Arkaden laden selbst bei Regenwetter zu einem Spaziergang ein, zahlreiche Parks und Kaffeehäuser, barocke Plätze und Paläste und nicht zuletzt Museen mit bedeutenden Kunstsammlungen tragen zu dem einzigartigen Flair Turins bei.

Kräftige Aromen und einfallsreiche Kompositionen aus hochwertigen Produkten, die hier wie in keiner anderen Region geprüft und geschützt werden, sind das Markenzeichen des Piemont. Die Küche des Piemont ist abwechslungsreich und basiert auf einer bäuerlichen Tradition sowie den Produkten der Region und lässt bis heute den französischen Einfluss erahnen. Da das Piemont eines der bedeutendsten Weinanbaugebiete der Welt ist, werden Weine auch vielfältig in der Kochkunst verwendet: auf Kurzgebratenes wird verzichtet, dagegen gibt es reichhaltige Fleischgerichte mit in Rotwein gekochtem Rind oder Wild, wie Brasato al Barolo (in Barolo eingelegtes, geschmortes Rindfleisch), Lepre al sivè (Hase in Wein mariniert gedünstet) oder Capretto arrosto (Junger Ziegenbraten mit aromatischen Gewürzen). Doch auch zahlreiche Wurst- und Salamispezialitäten, würzige Käsesorten und die berühmten weißen Trüffel, die auf dem Markt einen Kilopreis bis zu 6.000 Euro erreichen, lassen Feinschmeckerherzen höher schlagen. Produkte, die es zu Weltruhm geschafft haben sind Gorgonzola aus Novara, Grissini und Nutella aus Turin und nicht zuletzt die berühmte Nachspeise Panna cotta.

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