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SARDINIEN – endlose Küstenlandschaft und faszinierendes Gebirge

Eine einmalige Küstenlandschaft mit traumhaften Sandstränden, bizarren Felsformationen, leuchtenden Grotten, einsamen Buchten und kristallklarem Wasser - das ist Sardinien. Aber es gibt auch das Landesinnere zu entdecken mit unberührter Natur, faszinierenden Berglandschaften, schroffen Felsen und sanft gewellten Hochebenen, wo Wanderer, Bergsteiger, Mountainbiker oder Reiter auf ihre Kosten kommen.

Costa Smeralda (Fototeca ENIT)

Im Landesinneren liegt auch der Gennargentu-Nationalpark, das „Herz“ Sardiniens. Majestätische Bergketten, enge Schluchten, imposante Felsformationen und weite Plateaus bieten dem Wanderer immer wieder traumhafte Panoramablicke. Es finden sich prähistorische Relikte, die so genannten Nuraghi, kegelförmige Festungen und Häuser, die auf eine sehr frühe Besiedelung hinweisen.

Die Küstenregionen wurden seit der Frühzeit von verschiedenen Völkern besiedelt (Phöniker, Kartharger, Römer, Araber, Spanier), deren Traditionen in die sardische Kultur aufgenommen wurden, diese jedoch in ihrem Herzen unverfälscht gelassen haben. Dort findet der Urlauber heute ruhige Strände und faszinierende Buchten für einen stressfreien erholsamen Urlaub, aber auch an der Costa Smeralda, der Smaragdküste, einen Küstenstrich mit heißem Nachtleben und internationaler Prominenz. Entlang der abwechslungsreichen Küste bieten sich traumhafte Segeltörns an, gleichzeitig eröffnet sich unter Wasser einige der besten Tauchreviere der Welt. Sichtweiten bis zu 50 m werden in dem sauberen Wasser erreicht und dem Taucher bietet sich eine artenreiche Mittelmeerfauna in ihrer ganzen Vielfalt.

Alghero (Fototeca ENIT)

Ebenso wie sich die Insel und die Mentalität der Menschen der Küste und des Berglandes stark unterscheiden, kann man die Küche Sardiniens in zwei Richtungen aufteilen: die Küche des Landesinneren, eine einfache Küche der Schafhirten und Bauern, und die Küche der Küste, die alles auf den Tisch bringt, was das Mittelmeer zu bieten hat.

Hauptzutaten der „Küche der Berge“ waren demnach Gemüse, Brot, Fleisch, Milch, Käse Honig und Kräuter. Anders als im restlichen Italien wird hier vor allem Brot und nicht Pasta gegessen. Das beliebteste Brot ist Pane carasau, ein tradionelles Hirtenbrot, das aus hauchdünnen, knusprigen Blättern besteht und auch „carta da musica“ (Notenpapier) genannt wird. Die „Küche des Meeres“ ist von den vielen Kulturen beeinflusst, die an der Küste siedelten. Der spanische Einfluss zeigt sich in der sardischen Fischsuppe Cassola und der Brotsuppe Mazzamorru. Die Burridda aus gekochtem Katzenhai, mit einer Sauce aus Öl, Knoblauch, Essig und gehackten Nüssen stammt dagegen aus Genua.

 

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