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Die Costa Verde erstreckt sich an der Westküste Sardiniens über 47 Kilometer, wobei allerdings der Name "Grüne Küste" etwas irreführend ist, denn hier findet man endlose Strände und eine unberührte, weitläufige Dünenlandschaft mit bis zu 50 m hohen Sanddünen. Ein echtes Paradies für Ruhe Suchende und für alle, die das Ursprüngliche lieben. Das Wasser ist hier so sauber und kristallklar und die Strände noch so ruhig, dass ein Schutzgebiet für Meeresschildkröten eingerichtet wurde, die an bestimmte Strände zur Eiablage kommen.
Die Küste erstreckt sich zwischen dem Capo Frasca im Norden und dem Capo Percora im Süden. Bei Piscinas befindet sich das größte Dünengebiet, das sich weit bis ins Landesinnere erstreckt. Bei Ingurtosu liegen die höchsten Dünen mit bis zu 50 m Höhe, ein Ort für Naturliebhaber und Ruhe Suchende.
Namengebend für die Costa Verde war das grüne Hinterland mit bewaldeten Hügeln, Macchia mit Ginster, Rosmarin und Wacholder und alten Bergbaudörfern. Hier bieten sich Wandertouren durch die Gebirgsregion der Monte Linas an. Sehenswert sind hier die Orte Ingurtosu und Montevecchio mit ihren heute still gelegten Blei- und Zinnbergwerken, die einst zu den größten in Europa zählten. Führungen werden von der IGEA im MOntevecchio-Komplex angeboten, der seit 2002 zum Weltkulturerbe zählt.